Regulatorische Rahmenbedingungen wie der Data Act, der Data Governance Act und der AI Act prägen zunehmend den Umgang mit Daten in Organisationen. Gleichzeitig werfen sie viele Fragen auf: Was gilt konkret? Wie greifen die Regelwerke ineinander? Und was bedeutet das alles für die praktische Umsetzung im Unternehmensalltag?
Genau diesen Fragen widmete sich unser jüngstes Event, das Expert:innen aus Recht, Technologie und Praxis zusammenbrachte – mit dem Ziel, Orientierung zu schaffen, Zusammenhänge verständlich zu machen und Raum für offenen Austausch zu bieten.
Unterschiedliche Perspektiven, ein gemeinsames Verständnis
Im Mittelpunkt des Abends stand die gemeinsame Betrachtung der europäischen Datenregulierung aus verschiedenen Blickwinkeln. Statt isolierter Einzelthemen wurde bewusst der Zusammenhang zwischen den Regelwerken in den Fokus gerückt – so, wie er sich auch in der Praxis zeigt.
Unsere Expert:innen gaben fundierte Einblicke in rechtliche Grundlagen, regulatorische Zielsetzungen und konkrete Herausforderungen bei der Umsetzung. Besonders wertvoll war dabei die Verbindung von juristischer Einordnung und praktischer Erfahrung, die es ermöglichte, abstrakte Vorgaben greifbar und anwendungsnah zu diskutieren.
Aktiver Dialog statt Frontalvortrag
Was diesen Abend besonders ausgezeichnet hat, war der intensive Austausch mit den Teilnehmenden. Kritische Nachfragen, konkrete Use Cases aus unterschiedlichen Branchen und ehrliche Diskussionen machten deutlich, wo aktuell Unsicherheiten bestehen – und wie groß gleichzeitig der Bedarf an Klarheit und praxisnaher Orientierung ist.
Viele Teilnehmende spiegelten zurück, dass sich zentrale Begriffe, Abgrenzungen und Verantwortlichkeiten im Laufe des Abends deutlich geschärft haben. Themen, die zuvor als komplex oder schwer zugänglich wahrgenommen wurden, konnten in einen verständlichen Kontext eingeordnet werden.
Expertise aus Recht, Governance und Praxis
Ein besonderer Dank gilt unseren Expert:innen Norbert Amlacher, Kerstin Waxnegger und Daniel Deimel, die mit ihren Impulsen, Beispielen und offenen Antworten wesentlich zum Gelingen des Abends beigetragen haben. Ihre unterschiedlichen fachlichen Hintergründe haben gezeigt, wie wichtig interdisziplinäre Perspektiven sind, um datenbezogene Regulierung nicht nur zu verstehen, sondern auch sinnvoll umzusetzen.
Gespräche, die über das Programm hinausgingen
Auch nach dem offiziellen Teil wurde weiterdiskutiert. In entspannter Atmosphäre bei Snacks und Getränken entstanden neue Kontakte, vertiefende Gespräche und wertvolle Vernetzungen. Gerade dieser informelle Austausch auf Augenhöhe ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Veranstaltungen – denn nachhaltige Erkenntnisse entstehen oft genau dort, wo Raum für Dialog bleibt.
Fazit und Ausblick
Der Abend hat einmal mehr gezeigt, wie groß das Interesse an fundierter, praxisnaher Auseinandersetzung mit datenrechtlichen Themen ist. Gleichzeitig wurde deutlich, dass Klarheit nicht durch Vereinfachung entsteht, sondern durch gute Einordnung, Austausch und unterschiedliche Perspektiven.
Wir nehmen viele Anregungen, Fragen und Ideen mit und freuen uns darauf, diese Diskussionen in zukünftigen Formaten weiterzuführen.
Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmenden für das Engagement, die Offenheit und die spannenden Beiträge.





