
Gemeinsam Klarheit schaffen, Perspektiven verbinden und den Weg für einen verantwortungsvollen Umgang mit Gesundheitsdaten ebnen – unter diesem Leitmotiv starteten PRAEVENIRE und die Data Intelligence Offensive (DIO) ihre Veranstaltungsreihe zum European Health Data Space (EHDS). Expert:innen aus Politik, Gesundheitswesen, Forschung und Wirtschaft kamen zum Auftakt zusammen, um Grundlagen, Chancen und Herausforderungen des EHDS gemeinsam zu beleuchten.
Die Beiträge aus Politik, Gesundheitswesen, Forschung und Patient:innenvertretung machten deutlich, dass der EHDS ein kontinuierlicher Entwicklungsprozess ist, der klare Kommunikation und breit getragene Verantwortung erfordert. Vertrauen gilt dabei als zentrale Voraussetzung, durch transparente Regulierung, verständliche Informationen und die konsequente Einbindung aller relevanten Stakeholder. Besonders hervorgehoben wurde, dass Österreich bereits wertvolle Erfahrungen mit bestehenden Data Spaces gesammelt hat und diese Erfahrungen nun auch in den europäischen Kontext einbringen kann.
Beispiele aus Forschung und Praxis – zum Beispiel Unfallprävention im Wintersport, um die Belegung in Krankenhäusern besser steuern zu können – zeigten, wie aus Gesundheitsdaten bereits heute konkrete Verbesserungen entstehen können. Gleichzeitig wurde klar: Damit der EHDS für Bürger:innen genauso wie für das Gesundheitssystem und die Forschung echten Mehrwert schaffen kann, müssen Nutzenargumente nachvollziehbar vermittelt und einfache, nahbare Beispiele kommuniziert werden.
Ein breiter Konsens zog sich durch alle Beiträge: Der EHDS bietet Chancen, doch sein Erfolg hängt davon ab, wie gut wir erklären, warum er wichtig ist – und wie verantwortungsvoll wir ihn gemeinsam gestalten.
Wir bedanken uns bei den Sprecher:innen Bundesministerin Korinna Schumann, Dr. Clemens Martin Auer (Präsident European Health Forum Gastein), Angelika Widhalm (Präsidentin des Bundesverbands Selbsthilfe Österreich), MMag. Fritz Fahringer (Standortagentur Tirol), Dr. Amin Anjomshoaa (Assistant Professor an der WU Wien), DI Dr. Klaus Donsa, MSc (Senior Scientist | AIT Austrian Institute of Technology) und den Teilnehmer:innen für die gute Diskussion.





