Beim European Resilience Summit 2026 in Wien war unser Vorstand Fritz Fahringer Teil eines Fireside Chats, organisiert von IEEE Europe im Rahmen des Horizon-Europe-Projekts EUDHIT. Gemeinsam mit Jutta Meier (Identity Valley) diskutierte er, wie sich wertebasierte Digitalisierung in der Praxis umsetzen lässt – nicht als Absichtserklärung, sondern als konkreter Architekturansatz.
Praxisbeispiel
Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Datenökosysteme von Anfang an auf Vertrauen, Souveränität und Resilienz ausgelegt werden können. Fritz brachte dabei die Erfahrungen aus dem Aufbau von datahub.tirol ein – einem regionalen Dateninfrastrukturprojekt, das auf dem IEEE-7000-Standard für wertebasiertes Engineering aufbaut.
Die zentrale Erkenntnis: Werte lassen sich nicht nachträglich in ein Datenökosystem einbauen. Wer Vertrauen als Grundlage will, muss es zur Designentscheidung machen – bevor die erste technische Weiche gestellt wird.
Was das für Datenökosysteme bedeutet
Drei Punkte aus der Diskussion, die weit über das konkrete Projekt hinausweisen:
- Stakeholder-Dialoge müssen früh stattfinden – in einer Sprache, die Tech, Verwaltung und Zivilgesellschaft gleichermaßen erreicht.
- Standards wie IEEE 7000 schaffen einen gemeinsamen Rahmen, um Werte operationalisierbar zu machen.
- Resiliente digitale Infrastrukturen entstehen nicht durch Technik allein, sondern durch klare Governance-Entscheidungen von Beginn an.
Unser Ansatz bei DIO
Genau dieser Ansatz – Werte als Fundament, Stakeholder-Dialog vor Technik – prägt unsere Arbeit. Wir freuen uns, dass er auf einer europäischen Bühne Resonanz gefunden hat.





